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Das Würzburger Mozartfest will künftig noch mehr Menschen für Klassik begeistern. Am 19. Juni wird das eigens in Auftrag gegebene Werk “Zauberflöte Reloaded” uraufgeführt. Der Berliner Opernregisseur und Dirigent Christoph Hagel hat sich dem Culture-Clash verschrieben und schafft in diesem Stück nun erstmals den Link zwischen Oper und Urban Culture. Er mischt die klassische Oper mit Elementen aus der Moderne und lässt Rap, Hip Hop und Breakdance Teil der Aufführung werden.
— Süddeutsche
 
Schon mit der Wortwahl „Zauberflöte Reloaded“ offenbart Hagel das Erfolgskonzept seiner zweistündigen Show: „Reloaden“ heißt übersetzt „nachladen“ oder auch „neu laden“. Beides gelingt dem Regisseur, ohne den zauberhaften Charakter des Orginals zu zerstören. Alle Mitwirkenden werden mit riesigem Beifall, im Stehen gespendet, förmlich überschüttet. Mozarts 1791 uraufgeführte Oper weiß sich so auch „reloaded“ nach über zwei Jahrhunderten zu behaupten, gerade weil die Inszenierung jede unsensible Vermischung mit Hip-Hop- und Rap-Elementen vermeidet und damit Respekt und Offenheit für andere musikalische Welten zu wecken versteht.
— Mannheimer Morgen
 
Und dann geschieht etwas Wunderbares. In den originalen Arien und Ensembles wird es plötzlich mucksmäuschenstill im Theater. So entsteht neben Leichtigkeit und Spass eine weitere Ebene der Tiefe, die anrührender kaum sein könnte. Mozarts Magie entfaltet ihre ganze Größe. Gut möglich, dass sich einige der am Ende entfesselt jubelnden Jüngeren bald eine ganz normale Oper anhören.
— Mainpost Würzburg